Großer Winterberg
Der mit 556 Meter höchste Berg der rechtselbischen Sächsischen Schweiz liegt mitten in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz. Der Große Winterberg besteht in seinem oberen Teil aus Basalt, der von einem typischen Buchenwald bewachsen ist. Der Sockel wird aus Quadersandstein gebildet.
Das Berghotel auf dem Gipfel wurde bereits in den Jahren 1840-1846 im Schweizerhausstil erbaut und steht unter Denkmalschutz. Nach einer wechselhaften Nutzung nach 1945 wurde es seit Mai 1994 wieder bewirtschaftet. Seit Ende 2016 ist die Gaststätte und Herberge geschlossen.
Auf Grund seines bewaldeten Rückens befinden sich am Großen Winterberg wenige Aussichtspunkte. Einen herrlichen Panoramblick über das Elbtal bietet die 480 m hohe Kipphornaussicht.
Den Großen Winterberg erreicht man bequem von den Schrammsteinen oder deutlicher ansteigend aus dem Kleinen und Großen Zschand. Ein beliebter Ausgangspunkt ist auch Schmilka an der Elbe, wobei ca. 450 Höhenunterschied zu bewältigen sind.

Seit Ende 2008 kann man die Aussicht vom 15,50 Meter hohen, hölzernen Turm auf dem Großen Winterberg wieder genießen. Ursprünglich war der Turm 1846/48 errichtet worden.
Bis in die 1970er Jahre konnte man die Aussicht genießen, dann musste der Turm wegen Baufälligkeit gesperrt werden.
Bei der Sanierung 2007/2008 sind Aussichtsplattform und Turmspitze aus Lärchenholz nach historischem Vorbild rekonstruiert worden. Die Spitze ziert eine neue Wetterfahne mit den Jahreszahlen der Ersterrichtung 1840 und der Sanierung 2008.
Das in den Jahren 2001/2002 sanierte historische Eishaus wird als Nationalpark-Informationsstelle genutzt.
Unser Wandertipp:
Aufstieg von Schmilka, Bergsteig (langer,steiler Anstieg), Großer Winterberg, Kipphornaussicht, Winterbergstraße, Erlsgrund, Schmilka
Dauer ca. 3 - 4 h

Nationalpark-Informationsstelle

Wegweiser am Aufstieg
Am Aufstieg zum Winterberg

Schmilka - ein Ausgangspunkt
